Schwerpunkt Selhof

Der Stadtteil Selhof ist für die FWG – Freie Wählergemeinschaft ein Schwerpunkt der politischen Arbeit. Für die kommende Ratsperiode wollen wir dies verstärkt fortsetzen. Selhof ist der größte Stadtteil Bad Honnef. Selhofer Probleme kommen im Rat und in der Verwaltung unseres Erachtens jedoch zu kurz.

So hat die FWG zahlreiche Anträge in den Rat, den Verkehrs- und Planungsausschuss eingebracht, die jedoch wegen der aktuellen Mehrheitsverhältnisse im Rat nicht durchgesetzt werden konnten.

Als Beispiel nennnen wir das Thema SELHOF-SÜD mit den geplanten 50 WE, die nach der Vorstellung der Verwaltung und anderer Fraktionen an die bestehende Bebauung „angedockt“ werden sollen. Wir lehnen diese „Andockung““ aus folgenden Gründen ab:

  • die betroffenen Anlieger müssen Flächen abtreten, da die Erschliessungsstraße z.T. durch deren Vorgärten geplant ist,
  • der Baugrund z.T. ungeeignet ist (Vredens-Kuhl),
  • diese Mitbürger zur den Erschiessungskosten herangezogen werden sollen, und zwar nach dem BbauG zu 90%;
  • die Verkehrsprobleme in vorhandenem Ortsteil weiter verstärkt werden,
  • die Zuführung der geplanten Trasse auf die Linzer Straße (ev. mit Ampel) eine verkehrlich schlechte Lösung ist und dieTrasse an einem Altenheim und Kindergarten vorbeiführt.

Die FWG favorisiert daher die 50 Wohneinheiten in der Nähe des neuen Kreisels Drieschweg anzusiedeln, zumal der Bau dieser Straße mit der Erschliessung Selhofs-Süd begründet wurde. Desweiteren werden weniger Anlieger von der Baumaßnahne negativ betroffen und mit Kosten belegt.

Die Bebauung Am Weiher kann aus Sicht der FWG nur erfolgen, wenn eine angemessen Erschliessung gesichert ist, die berechtigten Einwände und Anregungen der betroffenen Bürger berücksichtigt werden und die Lärmimmissionen von B 42 gelöst werden.

Für die bisher unbeplante Fläche in Selhof-Süd sollte ein Wettbewerb Alternativen entwickeln.

Weiterhin wollen wird die extrem schwierige Verkehrssituation Selhofs durch einen direkten Anschluss des Baugebietes Blümeling an den neuen Kreisel Drieschweg entschärfen. Auch wollen wir den Takt des Bussverkehrs überprüfen und kleinere Busse einsetzen, da z.B. die Situation in der Beueler Straße z.Z. chaotisch ist. Die Beschilderungen zum Commundo-Hotel und zur Jugendherberge sind zu überprüfen. Das Gleiche gilt für die Poller, wenn der Durchgangsverkehr dieser Straßen reduziert wird.

Eine wohnbaunahme Infrastruktur ist zu erhalten oder wieder herzustellen. Dies gilt für die Sportstätten, die Grundschule, die Kindergärten usw.

Dem örtliche Brauchtum wollen die seitens der Stadt mehr Unterstützung geben.

Auch wollen wir die Begrenzungen und die Wanderwegreduzierungen durch die Novellierung der Naturschutzverordnung Siebengebirge überprüfen und korrigieren.